Montag, 17. Oktober 2011
#2 Erinnerungen
Gestern hab ich zum ersten Mal den Film "Marley & Ich" gesehen. Und hätte ich gewusst, dass der so ein trauriges Ende hat, hätte ich ihn mir nicht angesehen. Sofort kamen die Erinnerungen an unsere kleine Rübe, übrigens auch ein Labrador-Mix in schwarz, wieder hoch, den wir vor etwas über einem Jahr begraben mussten.
Auch wenn ich zu dem Zeitpunkt schon ein paar Jahre nicht mehr dort gewohnt habe, was ich in solchen Momenten auch bedaure, war es immer noch unser Hund.
Im Nachhinein haben wir zu lange gezögert ihn einschläfern zu lassen, wir hätten ihm einiges Leid erspart. Aber wir haben ihn so geliebt und alle immer noch gehofft, dass er sich wieder erholt.
Als es dann ganz zu Ende ging, war die Ärztin leider nicht schnell genug da, um ihn zu erlösen. An der Ärztin lag es glaube ich auch, dass wir so lange gezögert haben, weil sie nie eine klare Diagnose gestellt hat, anhand derer man hätte entscheiden können, was sinnvoll gewesen wäre. So klammerte man sich jeden Tag an den Gedanken, dass er vielleicht noch mal wieder gesund wird. Wurde er aber nicht.
Traurig war gestern im Film als sie alle am Grab standen und jeder der Kinder noch einen Brief vorbereitet hatte, bloß der Älteste nicht. Der stand nur da und weinte und als die Mutter ihn fragte, ob er ihm auch noch was sagen möchte, antwortete er nur: "Er weiß es". Das war traurig, die kleinen waren noch gar nicht in der Lage, zu begreifen, was das jetzt bedeutet. Er schon.
Wir haben unsere Rübe auch gemeinsam in seinem Garten, ganz dicht an der Stelle, wo er sich zum Schluß immer verkrochen hat und wo er auch eingeschlafen ist, begraben.
Eingeschlafen ist er in dem Moment als nur M. bei ihm war und ich gerade auf den Hof gefahren kam und er mein Auto noch hörte. M´s Vater war gerade die Ärztin holen, weil da keiner ans Telefon ging. Das war vielleicht aber auch gut so, uns wäre es so schwer gefallen zu sehen, wie sich die Rübe am Ende noch so quälen musste. M hat das ertragen müssen, sie war die ganze Zeit bei ihm und hat ihn mit Reiki beruhigt und herüber begleitet.
Solch einen Hund hat man nur einmal im Leben und wir alle werden ihn nie vergessen und reden noch oft über ihn und über alles was wir mit ihm erlebt haben.
Auch wenn ich zu dem Zeitpunkt schon ein paar Jahre nicht mehr dort gewohnt habe, was ich in solchen Momenten auch bedaure, war es immer noch unser Hund.
Im Nachhinein haben wir zu lange gezögert ihn einschläfern zu lassen, wir hätten ihm einiges Leid erspart. Aber wir haben ihn so geliebt und alle immer noch gehofft, dass er sich wieder erholt.
Als es dann ganz zu Ende ging, war die Ärztin leider nicht schnell genug da, um ihn zu erlösen. An der Ärztin lag es glaube ich auch, dass wir so lange gezögert haben, weil sie nie eine klare Diagnose gestellt hat, anhand derer man hätte entscheiden können, was sinnvoll gewesen wäre. So klammerte man sich jeden Tag an den Gedanken, dass er vielleicht noch mal wieder gesund wird. Wurde er aber nicht.
Traurig war gestern im Film als sie alle am Grab standen und jeder der Kinder noch einen Brief vorbereitet hatte, bloß der Älteste nicht. Der stand nur da und weinte und als die Mutter ihn fragte, ob er ihm auch noch was sagen möchte, antwortete er nur: "Er weiß es". Das war traurig, die kleinen waren noch gar nicht in der Lage, zu begreifen, was das jetzt bedeutet. Er schon.
Wir haben unsere Rübe auch gemeinsam in seinem Garten, ganz dicht an der Stelle, wo er sich zum Schluß immer verkrochen hat und wo er auch eingeschlafen ist, begraben.
Eingeschlafen ist er in dem Moment als nur M. bei ihm war und ich gerade auf den Hof gefahren kam und er mein Auto noch hörte. M´s Vater war gerade die Ärztin holen, weil da keiner ans Telefon ging. Das war vielleicht aber auch gut so, uns wäre es so schwer gefallen zu sehen, wie sich die Rübe am Ende noch so quälen musste. M hat das ertragen müssen, sie war die ganze Zeit bei ihm und hat ihn mit Reiki beruhigt und herüber begleitet.
Solch einen Hund hat man nur einmal im Leben und wir alle werden ihn nie vergessen und reden noch oft über ihn und über alles was wir mit ihm erlebt haben.
by neurom
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Freitag, 14. Oktober 2011
# 1 Reaktivierung
Dies soll er nun werden. Mein digitaler Nachlass, etwas verfrüht hoffe ich, aber irgendwann muss man mit sowas anfangen.
Nachdem ich mir in letzter Zeit viele Gedanken über das Leben, übers Glücklichsein und vor allem darüber, was eigentlich übrig bleibt, wenn ich mal weg bin, Gedanken gemacht habe, fange ich hier und jetzt mal damit an, Dinge aufzuschreiben, die mir wichtig erscheinen. Dies wird in unregelmäßigen Abständen ohne Zwang und nach Lust und Laune geschehen. Es kann also sein, dass mal eine längere zeit nichts passiert oder mal ganz viel.
Es gibt genug Menschen, die meinen mich zu kennen und einige Wenige, die mich wirklich kennen. Zu den erstgenannten gehört leider auch das, was ich hier mal Restfamilie nenne. Restfamilie deshalb, weil die mir wichtigsten beiden schon vor vielen Jahren gehen mussten. Und weil insgesamt auch nicht mehr viele übrig sind.
Zu den zweitgenannten gehört auf jeden Fall meine zweite Familie, die in der ich viele Jahre meines Lebens gewohnt habe, in der ich mich sehr wohl gefühlt habe und ich mich immer noch sehr wohl fühle, auch wenn ich inzwischen räumlich nicht mehr dort wohne, was ich manchmal sehr schade und traurig finde.
Da ich hier innerste Gedanken, Träume und Konflikte hereinschreiben möchte und das hier ja für jeden zugänglich ist und auch sein soll, bleibe ich hier absolut anonym. Nichts desto Trotz könnte ich mir vorstellen, dass wenn die richtigen Leute hier mitlesen, denen einiges bekannt vorkommen könnten. Dann ist das so, wobei ich nicht glaube, dass es so kommt. Aber das ist vielleicht auch gut so.
Dieses Blog diente mal einem ganz anderem Zwecke, aber das ist Geschichte und auch das ist gut so.
Der Name kommt, wie ihr es Euch schon ganz richtig gedacht habt, von der Neuromancer Trilogie von William Gibson.
Und nun viel Spaß beim Mitlesen, wer auch immer es sein mag.
Nachdem ich mir in letzter Zeit viele Gedanken über das Leben, übers Glücklichsein und vor allem darüber, was eigentlich übrig bleibt, wenn ich mal weg bin, Gedanken gemacht habe, fange ich hier und jetzt mal damit an, Dinge aufzuschreiben, die mir wichtig erscheinen. Dies wird in unregelmäßigen Abständen ohne Zwang und nach Lust und Laune geschehen. Es kann also sein, dass mal eine längere zeit nichts passiert oder mal ganz viel.
Es gibt genug Menschen, die meinen mich zu kennen und einige Wenige, die mich wirklich kennen. Zu den erstgenannten gehört leider auch das, was ich hier mal Restfamilie nenne. Restfamilie deshalb, weil die mir wichtigsten beiden schon vor vielen Jahren gehen mussten. Und weil insgesamt auch nicht mehr viele übrig sind.
Zu den zweitgenannten gehört auf jeden Fall meine zweite Familie, die in der ich viele Jahre meines Lebens gewohnt habe, in der ich mich sehr wohl gefühlt habe und ich mich immer noch sehr wohl fühle, auch wenn ich inzwischen räumlich nicht mehr dort wohne, was ich manchmal sehr schade und traurig finde.
Da ich hier innerste Gedanken, Träume und Konflikte hereinschreiben möchte und das hier ja für jeden zugänglich ist und auch sein soll, bleibe ich hier absolut anonym. Nichts desto Trotz könnte ich mir vorstellen, dass wenn die richtigen Leute hier mitlesen, denen einiges bekannt vorkommen könnten. Dann ist das so, wobei ich nicht glaube, dass es so kommt. Aber das ist vielleicht auch gut so.
Dieses Blog diente mal einem ganz anderem Zwecke, aber das ist Geschichte und auch das ist gut so.
Der Name kommt, wie ihr es Euch schon ganz richtig gedacht habt, von der Neuromancer Trilogie von William Gibson.
Und nun viel Spaß beim Mitlesen, wer auch immer es sein mag.
by neurom
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